Lara

Meine Zeit bei den Morgensterns war unglaublich schön und intensiv. Ich war hauptsächlich für die Pferde zuständig, wo ich sehr viel Freiraum hatte und einfach »mein Ding« machen konnte. Am Anfang konnte ich mich gar nicht entscheiden, ob ich lieber ins wunderschöne Gelände gehen, den Roundpen oder den Reitplatz benutzen will. Hier gibt es alles, was das Reiterherz begehrt. Die Pferde sind alle in einem guten Zustand, wissen sich zu benehmen und sind motiviert, man merkt ihnen die artgerechte Haltung wirklich an. Das alles ist nicht gerade selbstverständlich in Ferien-/Reitbetrieben. Das Wohl aller Tiere steht mit an oberster Stelle, ich habe selten eine so hingebungsvolle (und trotzdem gesunde) Tierliebe gesehen.

Als Helfer bekommt man schnell Verantwortung übertragen, was zwar einerseits das Vertrauen der Familie in ihrer Helfer beweist und eine gewisse Selbstständigkeit und -verwirklichung ermöglicht, andererseits aber auch Leistungsbereitschaft und Selbstdisziplin voraussetzt. Gerade in der Hochsaison sollte man bereit sein, viel und effektiv zu arbeiten und sich aus seiner Komfortzone heraus zu bewegen. Die im Allgemeinen meistens sehr harmonische, »entschleunigende« und lebensfrohe Atmosphäre auf dem Hof gleicht die stressigen Phasen aber schnell aus, sodass die Arbeit definitiv machbar ist. Man lernt viele tolle Leute kennen, sowohl Gäste als auch Helfer/Wwoofer. Durch das enge Zusammenleben geht man sehr familiär miteinander um, das kann sowohl positiv als auch negativ sein. Man wird hier bestens versorgt, vor allem das Essen ist wahnsinnig gut!

Ich denke, man sollte sich einfach voll und ganz auf das Hofgeschehen einlassen, dann hat man hier tolle Möglichkeiten, sehr viel über Tiere, Menschen, das Landleben und sich selbst zu lernen und eine tolle Zeit zu haben. Ich kann jedem nur empfehlen herzukommen!

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